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„Stücker“ mit Krokodil und Graffiti

Be 6/8II 13254, 2.7 MW, 126t, Last: 30 A, 420t, V/max. 75 km/h

Die 1982 ausrangierte und heute im Verkehrshaus der Schweiz ausgestellte Lokomotive Be 6/8 13254 von 1920 zieht einen gemischten Nahgüterzug mit einem Dutzend nur teilweise beladenen Wagen verschiedener Bauarten. Die als „Krokodil“ berühmt gewordene Gelenklokomotive wurden ab 1919 in zwei unterschiedlichen Bauformen und in total 51 Exemplaren für den schweren Güterzugdienst am Gotthard beschafft. Sie zeichnete sich aus durch eine hohe Zugkraft, erreichte aber bei Bergfahrt mit maximal 430 t bloss Tempo 35, mit 300 t aber immerhin 50 km/h. Zwischen 1965 und 1971 wurden 12 Maschinen mit Dreieckstangen und Blindwellen zu Rangier-Krokodilen hergerichtet. Das letzte Krokodil schied 1982 aus der Alltagsarbeit aus. Total 9 Stück bleiben als historische Fahrzeuge oder in Museen erhalten.